Tapir in Trance

Tapire sind wahre Genussferkel. Will man sie in ein ernsthaftes Dilemma stürzen, braucht man Tapire nur vor die Wahl zu stellen, gestreichelt oder gefüttert zu werden. Oft gewinnt das Streicheln: Schon nach wenigen Strichen legen sie sich hin und fallen förmlich in Trance.

„Genussferkel“ trifft es übrigens nicht ganz, da Tapire nicht zur Gattung der Schweine gehören. Weil man dies jedoch früher annahm, standen sie zumindest in islamisch geprägten Gegenden nicht auf dem Speiseplan. Schwein gehabt!

Das Beitragsbild zeigt den Prachtbuben Poroto im Tiergarten Nürnberg. Auch dessen 200 Kilo sanken widerstandslos zu Boden.

Wie aus dem Ei gepellt?

Cicero soll einmal gesagt haben, es gäbe zwei Arten des Schönen: In der einen liege Anmut, in der anderen liege Würde.

Betrachte ich die Küken von Geiern, Eulen und Pelikanen, so scheinen diese auffallend unberührt von beiderlei Arten.

Aber: Diese perfekte Unproportioniertheit, dieser wunderbare Mangel an Liebreiz – einfach zum Niederknien!

Das Beitragsbild zeigt die Skizze eines schlüpfenden Gänsegeiers.
Eine der Vorstudien der Serie „Chicks“.

Zwerge ziehen

Fabulieren gehört zum Handwerk und Handwerk will ausgeübt werden.

Es war einmal ein Austauschschüler, der sich in unsere Familie verirrt hatte. Dieser junge Mann hatte ein Faible für das kleine Volk der Gartenzwerge. Wir führten ihn in einen märchenhaften Wald und ließen ihn an einem Geheimnis teilhaben:

„That´s where we grow our gnomes.“

Skizze – Eibgrat in der Fränkischen Schweiz

„Dig them out!“ – aus dem Skizzenbuch:
Der Eibgrat in der Fränkischen Schweiz
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